Mit einer Betonzisterne Geld und Wasser sparen

Regen clever nutzen

Den Garten zu bewässern muss nicht teuer sein. Mit einer Betonzisterne im Erdreich kostet das sogar keinen einzigen Cent.

Sattgrün leuchtet trotz wochenlanger Trockenheit der Rasen des Nachbarn, der ihn täglich aus vollem Rohr sprengt. Denkt der gar nicht an seine Wasserrechnung? Doch, hat er längst und daher einen Schatz in seinem Garten vergraben: Eine Zisterne, um in regenreicher Zeit die Niederschläge zu sammeln und zu nutzen. Kein anderes Material ist dafür so gut geeignet wie Beton.

 

Wachsendes Umweltbewusstsein, die deutlichen Vorzeichen des Klimawandels und ökologisches Denken  machen Regenwassernutzung zunehmend attraktiver. Denn täglich rauschen Unmengen von kostbarem Trinkwasser durch die Leitungen. Allein eine Person verbraucht von morgens bis abends etwa 128 Liter. Mit einer Regenzisterne kann ein Fünf-Personen-Haushalt  bis zu 100.000 Liter im Jahr sparen und in zehn Jahren bis zu einer Million. Dass damit nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch der Geldbeutel entlastet wird, ist ein weiterer deutlicher Pluspunkt.

 

Die Zisterne wird in Hausnähe im Erdboden eingebaut und mit einem begehbaren Schachtdeckel versehen. Der vom Dach abfließende Regen gelangt über die Rinne zu einem Vorfilter und weiter in die Zisterne. Modernste Anlagetechnik bringt das Regenwasser schließlich in das Gebäude zu einer Hauswasserstation, die es weiter an die Toiletten, Waschmaschine und Wasserhähne für Putzwasser im Haus verteilt. Da Regenwasser sehr weich ist, lagert sich weniger Kalk in Waschmaschinen ab: Sie danken es durch längere Lebensdauer. Das normale Trinkwasser, das zum Kochen, Baden, Duschen und Spülen verwendet wird, ist vom Regenwassersystem getrennt.

 

Tanks aus dem Kunststoff Polyethylen mögen leichter und damit auch einfacher zu transportieren sein. Im Vergleich zu Betonzisternen sind sie in den Gesamtkosten aber teurer und weisen eine wesentlich geringere Formstabilität auf. Letzteres erfordert erhöhte Vorsicht beim Einbau, außerdem darf der Schachtdeckel auf keinen Fall befahren werden. Beton dagegen besitzt für den Tiefbau die besten Eigenschaften. Er ist stabil, die Zisterne kann leichter gewartet und gereinigt werden und ist für eine Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren ausgelegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das leicht saure Regenwasser durch den Baustoff etwas neutralisiert wird. Der Einbau ist im Handumdrehen erledigt: Das Versenken des Stahlbetonbehälters und das Verfüllen der Baugrube dauern nicht länger als 30 Minuten.

 

Erfreulicherweise reagieren die Kommunen bereits auf die zunehmende Verbreitung von Regenwassernutzung: Zisternen-Besitzer können mit Vorteilen bei der Abwassergebühr rechnen, manche Gemeinden fördern sogar finanziell den Einbau.

 



Das Spiel mit dem Wasser ist für Kinder ein herrliches Sommervergnügen. Kein Problem, in der unterirdischen Zisterne aus Beton ist noch genügend Vorrat an Regenwasser.

Download Text und Bilder:

Mit Pressetexten rund um das Thema Bauen mit Beton informieren wir Sie stets aktuell.

Sie erhalten als Service alle Texte, Bilder und Cartoons zum Download für Ihre Pressearbeit kostenfrei unter Angabe der Quelle Betonservice Süd.

2011Regenwassernutzung.pdf
PDF-Dokument [20.5 KB]